Internationales Konditionenmanagement
Ein großer europäischer Anbieter von Kosmetik-, Pflege- und Reinigungsprodukten wurde immer intensiver mit europaweiten Preis- und Konditionenvergleichen konfrontiert. Um das daraus resultierende Risiko eines Umsatzverlustes zu reduzieren, sollte das Preis- und Konditionenmanagement aus europäischer Perspektive überarbeitet werden.
Aufbauend auf der Vertriebsstrategie und der Analyse aller konditionenrelevanter Daten wurde ein europäisches Konditionensystem entwickelt, welches zwar europaweite einheitliche Richtlinien für die Abbildung von Konditionen vorsieht, aber den einzelnen Landesgesellschaften dennoch genug Freiraum für ihr lokales Geschäft lässt. So lassen sich auch gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Ländern (Frankreich: Loi Galland mit dem Verbot rechnungswirksamer Konditionen; Italien: Traditionell hohe Preismotions; Belgien: Every Day Low Price als dominantes Prinzip) abbilden. Neben der Schaffung eines europaweiten Konditionensystems war die Etablierung einheitlicher Prozesse zur fortlaufenden Steuerung, Kontrolle und Weiterentwicklung des Systems für den Erfolg des Projektes ausschlaggabend.