UVV-Studie

Research Paper

UVV-Studie 2015 – Fokus Deutschland

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Die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter (UVV) ist im Umbruch; veränderte Kundenbedürfnisse, verschärfte regulatorische Rahmenbedingungen und zunehmender Wettbewerb von neu in den Markt eintretenden digitalen Konkurrenten führen zu erhöhtem Druck auf die deutschen Finanzintermediäre und die betroffenen Depot- banken: Endkunden werden zunehmend preissensitiver bei der Wahl von Finanzdienstleistungen.

1. Banken und UVV sind gefordert, sich über Leistungs- differenzierung vom Wettbewerb abzuheben und attraktive und an der Zahlungsbereitschaft der Endkunden ausgerichtete Preismodelle anzubieten. Regulatorische Rahmenbedingungen wie MiFID II beeinflussen das Geschäfts-modell und die Anforderungen an die Unabhängigkeit bei der Leistungserbringung

2. Weiterhin als „unabhängig“ firmierenden Vermögensverwaltern ist es künftig nicht mehr gestattet, Gebühren, Provisionen oder andere monetäre und nichtmonetäre Vorteile einer dritten Partei für die Erbringung der Dienstleistung an die Kunden anzunehmen und zu behalten, weswegen neue Ertragsquellen gefunden werden müssen. Technische Innovationen: Einzelne etablierte Marktteilnehmer bzw. größere Depotbanken bieten bereits attraktive Tool-Lösungen an, doch im Rahmen der Digitalisierung treten neue Konkurrenten in den Wettbewerb ein, die standardisiert und kosteneffizient automatisierte Lösungen für Anlageberatung oder Vermögensverwaltung anbieten

3. Die betroffenen Banken und UVV werden Strategien entwickeln müssen, wie sich dieser digitalen Herausforderung optimal ent- gegengestellt werden kann.

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